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Kindergeld anlegen

Kindergeld anlegen Kindergeld anlegen
Kindergeld anlegen

Kindergeld anlegen

Kinder brauchen Liebe, Zuneigung und nicht selten auch viel Geld. Ob Klassenreise, Führerschein oder Ausbildung. Je älter das Kind desto höher die Ausgaben.

Gerade deshalb möchten viele Eltern auch frühzeitig das Kindergeld anlegen und für später ansparen. Derzeit bekommen Eltern für das erste und zweite Kind jeweils 184 Euro vom Staat.

Nach einer Sparzeit von 15 Jahren und bei einem Zinssatz von drei Prozent würden am Schluss über 41.000 Euro auf dem Konto sein. Doch die Suche nach einer sicheren und dennoch ertragreichen Geldanlage, die zudem vielleicht sogar noch steuerlich von Vorteil ist, gestaltet sich heutzutage schwierig.

Bei der Frage: „ Wie das Kindergeld anlegen?“ sind Mischungen unterschiedlicher Anlagen immer eine gute Idee. Etwa Bank- oder Fondssparpläne. Als nicht sonderlich geeignet haben sich jedoch oftmals spezielle Kinderpolicen herausgestellt. Durch hohe Verwaltungskosten und Provisionen geht bei diesen Verträgen viel Geld verloren. Manche Versicherer verkaufen dabei sogar Kinderpolicen als Altersvorsorge. Diese Verträge würden dann 60 Jahre und länger laufen. Bei der Suche nach der richtigen Sparform also auf Verträge ohne hohe Abschlusskosten achten!

Möglichkeit Fondssparpläne

Bei Fondssparplänen dürfen Kunden jederzeit die Raten ändern oder die Einzahlung kostenfrei unterbrechen. Dieser Vorteil ist bei Familien besonders gut, denn bei einer langen Laufzeit weiß man nie, ob das Geld zwischendurch einmal knapp wird. Dabei sind Banksparpläne in ihrem Kündigungsrecht und der Laufzeit unterschiedliche flexibel. Doch ist Banksparen besser als chancenreicheres aber riskanteres Fondssparen? Diese Frage hängt unter anderem davon ab, wie lange das Geld angespart werden soll.

Wenn ein Teil des Geldes lange wachsen kann, ist wegen der größeren Renditechancen ein Fondssparplan ein einem weit streuenden Aktienfonds empfehlenswert, welcher weltweit oder zumindest in Europa investiert. Das Auf und Ab an der Börse lässt sich bei einem Zeitraum über zehn Jahre meist gut ausgleichen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dennoch nicht ausgeschlossen, dass die Kurse längerfristig nach unten fallen. Fondssparende Eltern sollten also etwas Mut zum Risiko mitbringen. Wenn zumindest ein Teil des Geldes zwischendurch benötigt werden könnte, sollten Teile der Raten in verzinste, sichere Bankprodukte fließen.

Banksparen wird derzeit ab etwa drei Prozent angeboten. Diese Banksparpläne sind dann ideal, wenn das Kapital zum festgelegten Zeitpunkt benötigt wird. Der Ertrag ist hierbei planbar und sicher. Beim Banksparen sollten wenigsten drei Prozent Zinsen herauskommen. Im Zweifel wäre ein Tagesgeldkonto noch die bessere Wahl. Über das Tagesgeldkonto kann der Kunde zu jeder Zeit verfügen. Jedoch ist der Zinssatz bei diesem Konto äußerst flexibel, rein theoretisch könnte die Bank diesen täglich ändern, dafür kann der Kunde aber auch täglich über sein Geld verfügen.

HSP-TV: Kindergeld

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Kindergeld in Fonds anlegen

Kindergeld sparen

Kindergeld sparen

Je nach Risikobereitschaft könnten Eltern ihre Sparrate auch aufteilen und entsprechend in Bank- sowie Aktienfonds anlegen. Das Guthaben dürfte sich dabei mit großer Wahrscheinlichkeit gut entwickeln. Das Angebot an Aktienfonds ist groß und der Einstieg in Aktienfonds ist leicht. Einfach einen gewünschten Fonds auswählen, die Sparrate bestimmen und der Bank den Auftrag erteilen.

Allerdings sollten Eltern diese Anlage im Blick behalten. Wenn ein Fonds längere Zeit schlecht läuft, sollte dieser eventuell gewechselt werden. Beim Fondskauf über die eigene Hausbank werden nicht selten bis zu fünf Prozent für den Ausgabeaufschlag fällig, was natürlich die Rendite drückt.

Beim Kauf über das Internet fällt dieser Aufschlag deutlich geringer aus (Gute Infos dazu finden Sie auf kostenlosesdepot.net.). Je näher der gewünschte Auszahlungstermin rückt, desto regelmäßiger sollte das Börsengeschehen beobachtet werden. Ist der Kurs kurz vor dem gewünschten Termin hoch, sollten die Anteile vielleicht schon früher verkauft und das Geld inzwischen anderweitig und kurzfristig, etwa auf einem Tagesgeldkonto „geparkt“ werden. Genauso wie auf Zinserträge ist auch auf den Kursgewinn beim Fondsverkauf eine 25-prozentige Abgeltungssteuer fällig.

Wenn der Sparplan auf das Kind läuft, kann allerdings der Sparerpauschbetrag von 801 Euro genutzt werden. Dabei dürfen die Zinseinkünfte des Kindes allerdings nicht zu hoch werden, würden diese pro Monat über 360 Euro liegen, wäre das Kind nicht mehr beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert. Auch Verwandte wie Oma, Opa, Tante oder Onkel können auf den Namen des Kindes Geld anlegen, wenn die Erziehungsberechtigen ihnen dazu eine Vollmacht ausstellen. Wenn das Sparvermögen allerdings auf das Kind läuft, müssen Einzahler vorsichtig sein, falls sie Geld abheben möchten. In diesem Fall muss vor dem Finanzamt nachgewiesen werden, dass das Geld für das Kind verwendet wird. Es könnte sonst im Nachhinein noch versteuert werden. Für das Geld des Kindes besteht jedoch eine Gefahr: Im Falle von Hartz-IV muss auch das Geld der Kinder verwendet werden, bevor Eltern Geld vom Amt bekommen. Dabei hat allerdings jedes Kind einen geringen Freibetrag wie den Vermögensfreibetrag (Link öffnet PDF) von 3.100 Euro sowie den allgemeinen Freibetrag über 750 Euro.

Fazit

Das Kindergeld anlegen ist eine gute Möglichkeit um später ein Studium, ein Auslandssemester, ein Auto, den Führerschein usw. zu finanzieren. Je nach Risikobereitschaft der Eltern gibt es dazu viele Möglichkeiten. Weshalb sich Eltern vorab genau informieren sollten, welche Anlageart sie wählen.

Bildquellen
Artikelbild: ©panthermedia.net Katy Spichal
Mitte-Links: ©panthermedia.net Jakub Krechowicz

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